Weckruf für die Pößnecker Städtepartnerschafts-Arbeit

Pößneck will die etwas eingeschlafene Städtepartnerschaft mit dem französischen Cha­teau-Thierry wiederbeleben. Wie das klappen könnte, wollen der Städtepartnerschaftsbeauftragte Matthias Creutzberg und sein Stellvertreter Marco Krühner vom 21. bis 24. April vor Ort in Chateau-Thierry ergründen. In diesem Sinne seien unter anderem Gespräche mit Stadträten der französischen Kommune sowie mit Vertretern der dortigen Freundschaftsgesellschaft geplant, die sich ebenso neu organisiert habe wie die Städtepartnerschaftsarbeit in Pößneck nun komplett auf ehrenamtlichen Füßen steht.

Auf dem Weg nach Chateau-Thierry wollen sich Creutzberg und Krühner auch im Rathaus von Forchheim, einer der beiden deutschen Partnerstädte Pößnecks, beim neuen Oberbürgermeister Uwe Kirschstein vorstellen. Denn auch die ostthüringisch-oberfränkische Zusammenarbeit war schon mal besser.

Die Aktiven der 1990-er Jahre, welche die Städtepartnerschaftsarbeit aufgebaut haben, seien in einem Alter, in welchem sie nicht mehr so können, sagt Matthias Creutzberg. Auf privater Ebene sowie zwischen einzelnen Schulen und Vereinen gebe es zwar Kontakte unterschiedlichster Art und Qualität, gemeinsame Projekte auf kommunaler Ebene aber kaum. Um da neue Akzente setzen zu können, seien allerdings frische Kräfte nötig – um die es auch mit attraktiven Projekten zu werben gelte, so Creutzberg. Seiner Einschätzung nach, laufe der Austausch mit dem polnischen BytomOdrzanski/Beuthen an der Oder noch am besten – dank der Feuerwehr, welche er beim nächsten Mal begleiten wolle.

In Chateau-Thierry soll nicht zuletzt ein trilaterales Projekt auf den Weg gebracht werden, mit welchem auch die Pößnecker Städtepartnerschaft mit dem baden-württembergischen Mosbach wieder gepflegt werden soll. So ist ein Konzert mit Chören aus den drei Städten geplant. Creutzberg überlegt auch, interessierten Pößneckern mit einem geeigneten Partner eine Wochenend-Bildungsreise nach Mosbach anzubieten.

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